Rückstauverschlüsse

Armaturen in Abwasserleitungen, die Räume unterhalb der Rückstauebene bei Kanalrückstau selbsttätig verschließen; mit Notverschluss.

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Prüffristen

PrüfungFristWer prüft
Inspektion (Inaugenscheinnahme, Notverschluss einmal betätigen)
DIN 1986-3 / DIN EN 13564Technische Regel oder Norm
MonatlichBetreiber
Wartung / Kontrolle und Prüfung vor Ort (Reinigung, Dichtungen, Rückstausimulation)
DIN 1986-3 / DIN EN 13564Technische Regel oder Norm
Halbjährlichsachkundiges Personal; bei Typ 3 (mit Fremdenergie) fachkundiges Personal

Wen das betrifft

  • Eigentümer bzw. Betreiber der Grundstücksentwässerungsanlage (privat wie gewerblich, Vermieter/WEG). DIN 1986-3 weist laut Herstellerangaben Betrieb, Inspektion und Wartung dem Eigentümer/Betreiber zu. Kommunale Entwässerungssatzungen fordern typischerweise Rückstausicherung (nicht im Einzelnen geprüft).

Wenn die Frist verpasst wird

  • Kein spezifischer Bußgeldtatbestand gefunden.
  • Haftungs- und Versicherungsfolgen bei Rückstauschäden ohne funktionierende Rückstausicherung werden in der Praxis genannt, wurden aber nicht mit Satzungs- oder Versicherungstexten belegt.

Häufige Irrtümer

  • Notverschluss wird nie betätigt und ist im Ernstfall festgesetzt – monatliche Betätigung vorgesehen.
  • Rückstauverschluss in Räumen mit hochwertiger Nutzung oder für fäkalienhaltiges Abwasser ohne Typ 3 'F' – Einsatz ist laut DNWAB nur bei untergeordneter Nutzung und mit freigegebenem Typ zulässig.

Quellen

  1. Abwasserbetrieb, /DIN 1986
  2. web-catalog.viega.com: ga grundfix r ckstauverschluss ty 6 de at
  3. kommunaler Betrieb

Stand der Recherche: Oktober 2026. Fristara ist eine Orientierungshilfe und keine Rechtsberatung. Kürzere Fristen aus Herstellerangaben, Prüfbericht oder Gefährdungsbeurteilung gehen vor.