Überblick
Zum 1. August 2026 sollen bestimmte veraltete XRechnungsprofile im Peppol-Kontext auf Removed gesetzt werden. Betroffen sind insbesondere ältere Profile bis einschließlich XRechnung 2.1 sowie bestimmte UBL Credit Note Extensions.
Für Unternehmen heißt das vor allem: Nicht nur XRechnung irgendwie prüfen, sondern die tatsächlich verwendeten Profile und Versionen kennen.
Was du jetzt prüfen solltest
Sinnvoll ist eine Bestandsaufnahme aller aktiv erzeugten Rechnungs- und Gutschriftsprofile, inklusive Testpfade, Access-Point-Anbindungen und Sonderexporte.
Zusätzlich sollten Empfängerabhängigkeiten und verwendete Extensions dokumentiert werden.
- Welche XRechnung-Versionen werden produktiv erzeugt?
- Gibt es alte UBL- oder Credit-Note-Extensions?
- Wo laufen Altversionen noch in Nebenprozessen?
- Welche Tests decken Versionswechsel wirklich ab?
Warum Altversionen oft zu spät auffallen
Viele Teams wissen grob, dass sie XRechnung unterstützen, aber nicht präzise, welche Profile ihre Systeme tatsächlich ausgeben. Genau das wird 2026 zum Risiko.
Wer Altprofile erst bei ersten Ablehnungen entdeckt, arbeitet unter unnötigem Zeitdruck.
- Versionen und Profile nicht inventarisiert.
- Nebenprozesse und Gutschriften vergessen.
- Testpfade nicht auf aktuelle Zielprofile umgestellt.
- Verantwortlichkeiten unklar gelassen.
Praktische Checkliste
- Sind Altprofile identifiziert?
- Sind aktuelle Zielprofile definiert?
- Wurden Test- und Validierungspfade angepasst?
- Sind Verantwortlichkeiten und Termine intern klar?
Häufige Fragen
Betrifft das nur sehr alte Systeme?
Nicht zwingend. Altprofile können auch in Nebenstrecken oder selten genutzten Prozessen weiterlaufen.
Warum ist Peppol hier besonders relevant?
Weil dort die geplanten Profile-Änderungen und Entfernen-Termine praktisch wirksam werden können.
Was ist der wichtigste erste Schritt?
Transparenz schaffen: Welche Versionen und Profile laufen heute wirklich produktiv?