Überblick
Skonto und Fälligkeit stehen häufig im selben Dokument, verlangen im Alltag aber unterschiedliche Aufmerksamkeit.
Diese Checkliste hilft dabei, die kurze Skonto-Chance nicht mit dem regulären Zahlungsziel zu vermischen.
Wann diese Checkliste besonders hilft
Sie ist besonders sinnvoll, wenn im Team regelmäßig unklar bleibt, welche Rechnungen wirklich zeitkritisch sind.
- bei Rechnungen mit Skonto und normalem Zahlungsziel
- wenn Freigabe und Zahlung getrennt ablaufen
- wenn Rückfragen kurze Zeitfenster blockieren
- wenn Skonto im Alltag oft zu spät auffällt
Die Checkliste
- Skonto-Frist und reguläre Fälligkeit werden getrennt erkannt.
- Die kurze Skonto-Frist wird sofort als eigene Priorität markiert.
- Es ist sichtbar, ob eine Nutzung des Skontos realistisch ist.
- Freigabe oder Rückfragen blockieren den Vorgang nicht unsichtbar.
- Das Team kann Rechnungen mit Skonto früher priorisieren.
- Eine bewusste Entscheidung für oder gegen Skonto ist möglich.
- Rechnungen mit Skonto bleiben nicht bis kurz vor Frist unbeachtet.
- Der Vorgang ist nicht nur dokumentiert, sondern im Alltag handhabbar.
Typische Fehler
- Skonto mit dem normalen Zahlungsziel gleichzusetzen
- Skonto erst im Zahlungsprozess wahrzunehmen
- Rückfragen nicht mit der kurzen Frist zusammenzudenken
- keine sichtbare Priorisierung für Skonto-Fälle zu haben
So setzt du die Checkliste sinnvoll ein
Die Checkliste funktioniert am besten direkt beim Rechnungseingang oder bei der Erstprüfung.
Je früher die Trennung zwischen Skonto und Fälligkeit sichtbar wird, desto besser kann das Team entscheiden.
Häufige Fragen
Ist Skonto immer sinnvoll?
Nein. Wichtig ist nicht, jede Skonto-Chance zu nutzen, sondern bewusst entscheiden zu können, ob sie realistisch ist.
Braucht man dafür ein extra System?
Nicht zwingend. Schon eine klare, sichtbare Trennung im Prozess hilft erheblich.
Ist die Checkliste nur für hohe Beträge relevant?
Nein. Auch bei kleineren Rechnungen summieren sich übersehene Skonto-Chancen im Zeitverlauf.